Der Oberbegriff „Soziales“ ist ein weites Feld. Es wird kaum möglich sein, alle Aspekte ausreichend zu beleuchten. Ich versuche es mit ein paar Standpunkten zu Menschen, Bildung, Integration und einigen unverzichtbaren Bereichen der Daseinsvorsorge. Dazu habe ich auch ein paar Videos gedreht. Vermissen Sie einen Bereich, dann lassen Sie es mich wissen und ich schaue, dass ich meinen Standpunkt dazu ergänze.

Kitas und Schulen

Bildung muss in Konstanz vorbildlich gut sein und den Ansprüchen einer modernen, weltoffenen Stadtgesellschaft genügen – wir wollen in Sachen Bildung zu den Besten gehören. Zu Bildung gehören die Schulen, aber auch die Kitas. Deshalb müssen die Investitionen in Kitas und Schulen auch in den nächsten Jahren Vorfahrt haben. Das haben wir auch in den vergangenen Jahren konsequent so gehandhabt. Vielleicht kennen Sie von mir den augenzwinkernden Satz: „Schlechte Straßen, gute Schulen, dann ist es Konstanz“. Nun möchte ich keineswegs stolz auf schlechte Straße sein. Ich bin mir aber ganz sicher, dass eine große Mehrheit der Bevölkerung das richtig findet: Wenn das Geld knapp wird, dann müssen die Kinder Vorrang haben.
Kita-Plätze für alle Kinder, die einen brauchen! Wir investieren seit vielen Jahren stark in den Bereich Kinderbetreuung und wir haben die zweithöchste Betreuungsquote für unter 3-jährige Kinder in Baden-Württemberg. Trotzdem werden immer noch neue Plätze gebraucht, also werden wir weitere bauen. Den Kindern zuliebe, den Eltern zuliebe, dem Standort Konstanz zuliebe. Mein Versprechen gilt: Erst wenn jedes Kind, das einen Kita-Platz braucht, auch einen hat, erst dann sind wir fertig. Bis dahin bauen wir weiter! 
Zu diesem Thema passt das 4. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Starke Schulen

 
Unsere Grundschulen müssen weiter renoviert und digitalisiert werden. Kernzeit- und Ganztagsbetreuungs-Angebote müssen weiter ausgebaut werden. Unsere vier Gymnasien müssen weiter gestärkt und durch eine gymnasiale Oberstufe an der Gemeinschaftsschule ergänzt werden. Beide Angebote, G8 und G9, sind wichtig und brauchen die Unterstützung der Stadt.
 
Die Nachfrage nach Plätzen auf der Gemeinschaftsschule ist ungebrochen hoch. Ich bin deshalb dafür, eine zweite Gemeinschaftsschule am Standort Zähringerplatz zu schaffen, um das Gemeinschaftsschul-Angebot in Konstanz noch weiter zu verstärken. Außerdem bauen wir derzeit weitere Räume für die Oberstufe der GMS am Standort Pestalozzistraße. Die Sanierung der Geschwister-Scholl-Schule muss jetzt zügig zu Ende gebracht werden. Sie wird mit ca. 30 Millionen € den größten Anteil der Investitionen in den nächsten Jahren ausmachen.
 
Ein neues Berufsschulzentrum Konstanz für eine starke duale Berufsausbildung
Die duale Berufsausbildung braucht einen starken Berufsschulstandort in Konstanz. Zeppelin und Wessenberg sollen im Neubau am Standort neben der Gemeinschaftsschule eine erstklassige Berufsschule bekommen. Dafür benötigt der Landkreis die Unterstützung der Stadt Konstanz. Ich stehe für diese Unterstützung und ich stehe für eine starke duale Ausbildung.
 
Und schließlich: Auch der neue Stadtteil Hafner braucht Schulen. Ich möchte, dass wir dafür sorgen, dass dort tolle neue Kitas und Schulen entstehen.

Ich stehe für die aktuelle Planung:
1 vierzügige weiterführende Schule mit 3-fach Sporthalle
1 zweizügige Grundschule mit 1-fach Sporthalle
1 Waldorfschule
5 Kindertagesstätten

Studieren und Studierende in Konstanz

Für mich steht fest: Unsere hervorragenden Hochschulen sind der Schlüssel zur Zukunft der Stadt Konstanz. Solange Tausende junge Menschen nach Konstanz kommen, um hier zu studieren und solange es uns gelingt, nur einen ganz kleinen Teil von ihnen auf Dauer hier zu halten, um eine Familie oder eine Firma zu gründen, solange ist mir um die Zukunft der Stadt Konstanz nicht bange.
 
Deshalb unterstütze ich unsere Hochschulen in allem, was sie von der Stadt Konstanz brauchen. Vom Bebauungsplan des Hochschulgeländes über meine persönliche Mitarbeit im Bewerbungsverfahren für die Exzellenzinitiative bis zum Wohnraum für Mitarbeitende und Studierende: Ich stehe dafür, dass die Stadt Konstanz ihre Hochschulen partnerschaftlich fördert und unterstützt.
 
Und ich möchte, dass es den Studis in Konstanz gut geht. Ich bin für erstklassigen Nahverkehr, für Kulturangebote für Studis, für Partys, für Nachtleben und für ein gutes Miteinander. Ich habe mich für Partys und Festivals immer eingesetzt und werde das weiter tun. Dass dieses Miteinander nicht ohne Konflikte abgeht ist normal, wir alle haben die Aufgabe, für ein gutes Miteinander zu sorgen. Dazu will ich meinen Teil auch zukünftig beitragen.

Studierende vom Podcast Rheine Reederei aus Konstanz haben mich zu sich eingeladen, hier geht´s zum Interview:

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Familien, Frauen, Jugend und Senioren

Familien

Konstanz ist eine familienfreundliche Stadt. Das beginnt für mich mit der Geburtsstation und der Kinderklinik, es geht weiter mit dem Ausbau der Kita-Plätze für unter 3-jährige, mit tollen Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Es braucht aber noch vieles mehr: familienfreundliche Tarife im Nahverkehr, im Schwimmbad, bei den Kultur-Angeboten. Es braucht aktive Gleichstellungspolitik, mehr bezahlbaren Wohnraum für Familien, Platz und Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche, digital oder in einem Jugendgemeinderat. Und nicht zuletzt – mehr großartige Spielplätze.

Zu diesem Thema passt das 1. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Zu diesem Thema passt das 4. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Jugendliche in Konstanz

 
Jugend braucht gute Bildung und gute kulturelle Angebote. Jugend braucht aber noch viel mehr: Zum Beispiel gute Schulsozialarbeit, da sind wir in Konstanz seit Jahren sehr gut aufgestellt. Zum Beispiel Bereiche in der Stadt, in denen man erstens unter sich ist und zweitens auch laut sein kann. Solche Bereiche werden wir weiter schaffen. Zum Beispiel auf Klein Venedig.
 
Jugend muss aber auch politisch beteiligt werden. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass Jugendliche sich in Konstanz in geeigneter Weise politisch beteiligen können. Ein Jugendgemeinderat kann eine mögliche Idee dazu sein. Jugendliche sind aber eben nur wenige Jahre lang Jugendliche. Ob Sitze in Gremien deshalb die richtige Form der Beteiligung sind ist meiner Meinung nach zweifelhaft. Ich habe nichts dagegen, ich setze mich aber vor allem dafür ein, dass wir die Einrichtung einer digitalen Plattform prüfen, mit der Jugendliche schnell, einfach und auf den ihnen vertrauten Kanälen an politischen Entscheidungen beteiligt werden können.

Senioren

Mir sind die Anliegen der älteren Menschen in Konstanz wichtig. Deshalb setze ich mich für Seniorentarife im Bus ebenso ein wie für neue Pfl egeplätze und dafür, dass unsere betagten Mitbürger, solange sie das möchten, zu Hause leben können. Trotzdem brauchen wir auch Pflegeplätze: Deshalb ist für mich das neue Pflegeheim in der Jungerhalde ein wichtiges Projekt, das nun endlich fertig wird. Außerdem bin ich froh, dass wir mit dem Pflegeheim auf dem Zoffingen-Grundstück auch linksrheinisch dringend benötigte Pflegeplätze bekommen. Ich setze mich auch für eine starke Beteiligung der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger durch den Stadtseniorenrat ein. Dieses Gremium hat sich bewährt, damit das Wissen und die Erfahrung der Älteren in unsere Verwaltungs- und Gemeinderatsarbeit einfließen können, sprich: damit die Alten gehört werden.

Alleinerziehende

Immer mehr Familien werden von einer alleinerziehenden Person gemanagt und zusammengehalten. Gerade in diesen Familien ist oft nicht nur die Zeit knapp, sondern auch das Geld. Deshalb muss genügend geeigneter und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden und ich möchte, dass wir uns in den nächsten Jahren sehr intensiv mit der Unterstützung von Alleinerziehenden in Konstanz beschäftigen.

Zu diesem Thema passt das 5. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Zu diesem Thema passt das 10. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Gesundheit und Pflege

Im Jahr 2012 haben wir die Kliniken im Landkreis Konstanz zum Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz zusammengeführt. Für das Zusammenwachsen dieses Verbundes mit über 3.000 Mitarbeitenden habe ich mich seitdem als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates sehr engagiert.
 Im Jahr 2018 haben wir das Vincentius-Krankenhaus mit dem Konstanzer Klinikum im Neubau an der Mainaustraße zusammengeführt. Ich setze mich dafür ein, dass wir unsere Kliniken auch in der Zukunft nicht privatisieren, sondern auch jetzt, in wirtschaftlich sehr schwierigen Zeiten, in kommunaler Hand behalten und erstklassige Medizin für die Menschen in Konstanz bereitstellen.
 
 
Das Thema Pflege wird in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit brauchen als bisher. Ich setze mich dafür ein, dass wir weitere gute und liebenswerte Pflegeheimplätze schaffen. Vor allem aber ist mir wichtig, dass wir unsere Stadtteile so weiter entwickeln, dass Menschen möglichst lange in der Umgebung leben können, in der sie leben wollen. Und das ist eben in den allermeisten fällen zu Hause. Ich bin der Meinung, dass der Pflegeberuf immer noch nicht ausreichend wertgeschätzt und auch nicht angemessen bezahlt wird. Ich setze mich deshalb für bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung in der Pflege ein.
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Armut in Konstanz bekämpfen

Bei uns in Konstanz ist Armut nach wie vor ein Thema, wenngleich unsere Stadt auch in dieser Hinsicht im deutschlandweiten Vergleich recht gut dasteht. Dennoch müssen wir Armut z. B. bei Alleinerziehenden im Blick behalten. Ich habe deshalb die Verwaltung beauftragt, für Konstanz einen Armutsbericht vorzulegen. Sobald dieser vorliegt, möchte ich mit konkreten Schritten auf den Gemeinderat zugehen.
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Integration in Konstanz: fördern und fordern

Konstanz ist eine sehr integrationsstarke Stadt. Zitat aus der Studie Lebensqualität in Konstanz im Städtevergleich (urban audit 2018): „Ein weiteres eindrucksvolles Ergebnis ergibt sich bei der Integration der Ausländer. 70 % der Konstanzer und Konstanzerinnen sind der Meinung, dass diese gut integriert sind. Damit erhält Konstanz wieder die beste Bewertung (gemeinsam mit Würzburg) und liegt 11 Prozentpunkte über dem Durchschnitt“. Konstanz beweist viel Herz und Gastfreundschaft, das ist gut so. Klar ist aber auch: Nach wie vor müssen wir große Anstrengungen unternehmen, um in Konstanz ausreichend Wohnraum für geflüchtete Menschen zu schaffen. 

Für mich ist klar: Integration gelingt nur mit klaren Regeln und durch „Fördern und Fordern“. Wir wollen die Menschen, die zu uns kommen, fördern, gleichzeitig müssen wir von Ihnen aber auch eigene Anstrengungen erwarten. Ich bin überzeugt: Bildung und Arbeit sind Schlüssel zur Integration.
Zu diesem Thema passt das 16. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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Polizei Präsenz in Konstanz

Zur Sicherung des sozialen Friedens gehört auch, die Polizei in ihrer Arbeit zu unterstützen. Ich bin da, wenn die Polizei mich braucht und die Polizei ist da, wenn wir sie brauchen. Wir haben in Konstanz eine sehr gute Polizei, wovon ich mich persönlich bei vielen Einsätzen überzeugen konnte. Dafür bin ich nicht nur als Chef der Stadtverwaltung, sondern auch als Bürger Uli Burchardt sehr dankbar.

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