Wenn an einem einzigen Tag 20.000 RadfahrerInnen über die Fahrradbrücke fahren, dann ist das ein toller Beweis dafür, dass der Radverkehr in Konstanz große Bedeutung hat. Weitere Erfolge gefällig? Dazu bitte hier klicken.

Wer ein Ziel erreichen will, muss mit dem ersten Schritt anfangen. Das haben wir spätestens mit der Ausrufung des Klimanotstands getan. Die ersten Maßnahmen sind identifiziert und wir haben auf allen Ebenen mit der Arbeit begonnen. Manchem geht das noch zu langsam, andere warnen davor, dass wir uns übernehmen könnten. Alle sind wir uns aber einig, dass wir handeln müssen. Und das tun wir. Wir können stolz auf das bisher Erreichte sein, aber wir sind noch weit weg vom Ziel (wie praktisch alle anderen Städte auch). Jetzt muss es darum gehen, die vielen Hindernisse und Zielkonflikte, die ich offen benannt habe, Stück für Stück zu überwinden und uns schnellstmöglich auf den Weg in Richtung Klimaneutralität zu machen. 

Ich werde dazu das Projekt „STADTWANDEL“ noch in dieser Amtszeit auf den Weg bringen. Dazu habe ich kürzlich in Freiburg beim Kongress „Energieautonome Kommunen“ einen Impulsvortrag gehalten. Meine Botschaften: Wir haben schon viel erreicht, aber der Weg zu den Klimazielen von Paris ist auch bei uns noch sehr weit. Mit STADTWANDEL werden wir alle KonstanzerInnen beteiligen. Damit werden wir uns schon ab Mitte dieses Jahres gemeinsam auf den Weg machen. Denn Klimaschutz ist ein Gemeinschaftsprojekt, das größte der Menschheitsgeschichte. Ich werde dafür sorgen, dass Konstanz beim Klimaschutz und in Sachen Klimaneutralität mit vorangeht – konsequent statt radikal.

Bilder vom Kongress „Energieautonome Kommunen“ in Freiburg. Vor mir sprachen OB Martin Horn über aktuelle Projekte in Freiburg und Landwirtschaftsminister Peter Hauk über Holzbauförderung in Baden-Württemberg.
Zu diesem Blogpost passt das 13. Nachhaltigkeitsziel der SDGs der Vereinten Nationen.
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